Villes européennes  2000 - 13


    1. Depuis l‘an 2000, d‘autres villes d‘Europe ont ègalement suscité l‘intèrêt de l‘artiste.

    2. Elle a commoncé à travailler sur Toulouse. La série n‘est pas le point de vue d‘un chroniqueur; on n‘y reconnaît pas non plus l‘intention de reproduire une réalité. A la base de ses tableaux il y a une perception et un vécu subjectifs et les premières impressions du peintre. Cette perception est également décisive lorsque elle peins d‘autres Villes - PARIS, BARCELONE, ROME.

    3. La réalité et l‘imaginaire s‘interpénètrent.


    4. Différemment de Berlin oú l‘histoire est détruite. A Toulouse on est entouré par l‘histoire depuis plus de 2000 ans.

    5. Sa découverte êtait sensuelle et visuelle.

    6. Attirèe par son architecture et par son chromatisme exotique, je marchai avec le regard du flaneur, je m‘ouvris aux impressions et je me laissai guider par cette lumière. Elle envahit des rues étroites. Une multitude de formes géométriques et de couleurs apparaissent ainsi et sont dupliquées par l‘ombre.

  1. Ce qui domine, c‘est le contraste entre la chaleur du rouge brique et le bleu-gris foncé des ombres.

Dans la rue du Taur la facade en briques, le clocher-mur, l‘entrée de l‘Eglise m‘attiraient particuliérement. A l‘interieur s‘ouvre une large salle sombre. Sur les murs on apercevait des fresques d‘un ton vert et marron. Derrière l‘autel

dans un demi-cercle, la lumiere des bougies clignotent dans les niches.

La facade êtait flamboyante au coucher du soleil et reste dans ma mémoire.

Je me suis interessée à l‘histoire de la ville j‘ai trouvé la Croix Tolosane, la croix dorée sur un fond rouge. La géometrie de l‘héraldique m‘a fait choisir le format carré des tableaux.

La premiére composition pour la peinture êtait de mettre la facade de l‘Eglise de Notre Dame au milieu de la toile et de chaque côté les perspectives des rues étroites.

Dans une phase ultèrieure, dans les tableaux de ce quartier j‘ai isolé les segments verticaux, avec ces coupures (coupes) on dynamise la structure des tableaux. La lumière traverse les immeubles et les rues, jetant des éclairs au sol, les ombres font disparaitre les objets et rendent les lieux magiques.  

                                                                                                                                                                                                              

La ville se livre pour un instant avant de se refermer sur son secret.“

Evelyn Kuwertz,Toulouse


Barcelone  2008 

110/90cm, acryl, huile/toile

Paris  2005 

100/100cm, acryl, huile/marouflée

Copyright et réponsable est EVELYN KUWERTZ , Berlin - Charlottenburg.

Toulouse  2001    2002   2003                              160/40 - 160/45 - 160/40cm, tempera, huile / toile

Rome  2008 

140/100cm, aquarelle / papier

Europäische Städte 2000 - 13

                                                                                                                                                                                                                                                          Vom Jahr 2000 an werden europäische Städte zum Bildgegenstand. Evelyn Kuwertz  beginnt eine Serie über die Stadt Toulouse. Sie wird nicht vom Standpunkt eines Chronisten gesehen, sondern aus dem ersten Eindruck entsteht die Bildidee. Wirklichkeit und Vorstellung  greifen ineinander. Weitere Städtebildern entstehen über PARIS, BARCELONA, Palma  de Mallorca und Rom.


Anders als in Berlin, wo Geschichte verschüttet ist und man nach ihren Spuren sucht, ist man in Toulouse von einer über 2000 Jahren zurück reichenden Geschichte umgeben.                                                                                                                                                 Meine Entdeckung der Stadt war rein sinnlich, visuell. Angezogen von der fremden und mir eigenartig erscheinenden Architektur und Farbigkeit der Stadt, ging ich mit dem Blick eines Flaneurs vor. Absichtslos öffnete ich mich meinen Eindrücken und überließ mich der Führung des Lichtes, das den Gegenständen Form, Struktur und Farbe verlieh.                                                                                                                               Eine Straße - die Rue du Taur - beeindruckte mich besonders. Eine schmale, hohe Backsteinfassade mit einem Glockengiebel zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Es war der Eingang zur  Eglise du Taur. Nach innen öffnet er sich zu einem weiten dunklen Raum. Auf der grün und  braun grundierten Wand erkennt man Bemalungen. Hinter dem Altar ist ein begehbares Halbrund mit Nischen, in denen das Licht von Kerzen flackert. Die schmale Fassade der Eglise du Notre Dame, die im Abendlicht in einem kräftigen Rot aufleuchtet, bleibt mir im Gedächtnis.                                                                                                                                                          Ich beschäftigte mich mit der Geschichte der Stadt und stieß dabei auf das Tolosanerkreuz, ein goldenes gleichschenkliges Kreuz auf rotem Feld. Von den geometrischen Strukturen der Heraldik ausgehend,wählte ich die quadratische Form für die Visualisierung.                                                                                              Die erste Bild-Komposition bestand darin, die Fassade der Eglise du Taur in die Mitte der  quadratischen Leinwand zu setzen und zu beiden Seiten Straßenzüge perspektivisch verkürzt darzustellen.                                                                                                                  In einer späteren Phase isolierte ich die senkrechten Segmente des Quadrates. Durch die schmalen Formate dieses Ausschnittes wird der Bildraum dynamisiert. Die Magie der Orte verdeutlicht, wie das starke Licht seine Bahn durch die engen Straßen und Gebäude zieht und auf dem Boden aufblitzt, während in den dunklen Schatten die Gegenstände verschmelzen. Für einen Moment offenbart sich die fremde Stadt, um sich dann wieder in ihrem Geheimnis zu verschließen.               

EVELYN KUWERTZ, 2003, Toulouse 

Toulouse  2001                                                  80/80 cm, tempera, huile / toile

Plus informationes sur la ville Berlin vous trouvez sur la site: www.evelyn-kuwertz.berlin